In dieser Ausgabe:
>> Art Cologne: Deutsche Bank VIP-Lounge
>> Eröffnung: Deutsche Bank Sammlung Mailand

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Die rund 200 ausgestellten Werke verdichten sich zu einem Porträt des Landes. Ina Webers Aquarelle zeigen die Kioske die man hier überall antrifft – sei es mitten in der Stadt oder am Strand. Auf einer gleißend hellen Fotografie des Mailänder Fotografen Armin Linke dümpeln Gondeln vor einem Palazzo. Auf den ersten flüchtigen Blick eine typische Venedig-Ansicht. Doch dann verraten die Hochhäuser im Hintergrund, dass wir hier nicht am Canal Grande sind, sondern mitten in Las Vegas. Für das Venetian Hotel wurden die Wahrzeichen der Stadt am Lido hemmungslos kopiert.



Luca Vitone, Mare Nostrum, 2004/2007,
Auftragsarbeit für die Mailänder Deutsche Bank Zentrale,
Foto: Roberto Marossi


Einen Tag nach der Präsentation für die Mitarbeiter traf man sich erneut unter Patrick Tuttofuocos rot leuchtenden Neonlettern – diesmal zur offiziellen Eröffnung der Sammlung. Während des Sektempfangs begrüßten Deutsche Bank Chairman Gianni Testoni und Vincenzo de Bustis mit kurzen Reden ihre Gäste. Darunter der Kritiker und Kulturdezernent von Mailand, Vittorio Sgarbi, und Massimo Zanello, Kulturderzernent der Lombardei, sowie Mario Bellini.

Der Mailänder Architekt ist gerade mit dem Umbau der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt betraut worden. Die Mailänder Kunstausstattung entstand auf Initiative von Ulrich Kissing, Global COO Private Business Clients. In seiner Rede machte er das Publikum mit dem Frankfurter IBC bekannt. Dem innovativen Gebäudekomplex verleihen Auftragswerke einen unverwechselbaren Charakter – so wie jetzt auch in Mailand.



Lara Favaretto, One of Many, 2006, Sammlung Deutsche Bank
Auftragsarbeit für die Mailänder Deutsche Bank Zentrale,
Foto: Roberto Marossi


Friedhelm Hütte stellte die wichtigsten Künstler der DB Collection Italy vor, von denen einige nach La Bicocca gekommen waren. So auch Lara Favaretto, Alberto Garutti, Roberta Silva, Patrick Tuttofuoco und Luca Vitone, die Künstler der Auftragsarbeiten. Auf geführten Touren durch das Haus erlebten die Besucher zum Abschluss das Konzept "Kunst am Arbeitsplatz" das, so La Stampa, seit "dreißig Jahren die Blume im Knopfloch der Deutschen Bank ist".

Achim Drucks

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