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Spannende Dialoge
Anlässlich der Barney/Beuys Schau verkünden Deutsche Bank und Guggenheim Foundation die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit



Ein ungewöhnliches Experiment: Mit all in the present must be transformed: Matthew Barney und Joseph Beuys lässt das Deutsche Guggenheim die Werke zweier Künstler aufeinander treffen – in einem Dialog, der über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg zahlreiche Gemeinsamkeiten zwischen dem amerikanischen Kunst-Star und dem politischen Visionär aus Deutschland offenbart.

Anlässlich der Schau lud das Deutsche Guggenheim zu einem Dinner am Vorabend der Vernissage ein. Festlich eingedeckte Tische, Kerzenlicht und an die Wände projiziertes Herbstlaub verliehen dem Atrium des Deutsche Bank Gebäudes Unter den Linden eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Vorstandsmitglied der Deutschen Bank Dr. Tessen von Heydebreck und Nicolas V. Iljine, Europäischer Repräsentant der Solomon R. Guggenheim Foundation, begrüßten die geladenen Gäste – allen voran Matthew Barney und seine Frau Björk. Unter den zahlreichen Prominenten waren neben Nancy Spector, die Kuratorin der Schau, weitere Künstler wie Olafur Eliasson, Tacita Dean, Karin Sander, Angela Bulloch und Jonathan Meese, und wichtige Sammler wie Erich Marx und Heiner Bastian, Kurator und ehemaliger Sekretär von Joseph Beuys.

Zur offiziellen Vernissage am folgenden Abend drängte das Publikum so zahlreich ins Deutsche Guggenheim, dass der Zugang zur Ausstellung vorübergehend nur schubweise gestattet werden konnte. Dennoch beherrschte die allgemeine Begeisterung für die Schau die Stimmung der Veranstaltung, zu der sich erneut bedeutende Künstler wie John Bock, Tino Sehgal und Christoph Schlingensief einfanden. In ihren Begrüßungsreden freuten sich Dr. Tessen von Heydebreck und Thomas Krens, Direktor der Solomon R. Guggenheim Foundation, ein weiteres Ereignis verkünden zu können – die Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation zwischen Deutscher Bank und der Guggenheim Foundation: "Diese Ausstellung der Solomon R. Guggenheim Foundation und der Deutschen Bank bestätigt erneut das fruchtbare Potential des transatlantischen Dialogs", führte Dr. Tessen von Heydebreck aus. "Diesen erfolgreichen Dialog – der bisher über 1,2 Millionen Besucher angezogen hat – möchten wir für Sie auch in Zukunft erhalten und fortführen. Ich bin deshalb froh, Ihnen mitteilen zu können, dass Herr Krens und ich heute die Fortsetzung des einzigartigen Joint Ventures "Deutsche Guggenheim" für weitere fünf Jahre – nach Ablauf des bisherigen Vertrages im nächsten Jahr – beschlossen haben. Sie können sich also freuen auf neue Ausstellungsideen, auf Kunstwerke, die speziell hier für den Raum Unter den Linden entstehen werden, auf die erste gemeinsame Sammlungspräsentation in der Jubiläumsschau Affinities, auf – kurz gesagt - einen überaus spannenden Dialog."

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