In dieser Ausgabe:
>> Deutsche Bank: SOS-Kunststück - Kunstengagement in Polen -Top 100
>> DB Lounges: Frieze Art Fair - Art Cologne / Feierlich: Deutsche Guggenheim

>> Zum Archiv

 

Kunstmarktgespräche in der VIP-Lounge
Deutsche Bank unterstützt die ART COLOGNE 2006



Auch in diesem Jahr unterstützt die Deutsche Bank als Sponsor die ART COLOGNE in Köln. Vom 1. bis 5. November 2006 werden Deutsche Bank Art und Deutsche Bank Private Wealth Management mit einer Vielzahl von Aktivitäten auf Deutschlands bedeutendster Kunstmesse vertreten sein, etwa mit einer von Karim Rashid gestalteten VIP-Lounge, Gesprächsforen zum Kunstmarkt sowie mit der Präsentation einer Werkgruppe aus der Sammlung Deutsche Bank.



Entwurf von Karim Rashid für die VIP-Lounge der
Deutschen Bank auf der Art Cologne 2006
©Karim Rashid

Im Jubiläumsjahr der Kunstmesse – sie findet dieses Jahr zum 40. Mal statt – präsentiert sich die Bank mit einer exklusiven VIP-Lounge in den Rheinhallen (Halle 5, Stand J 40). Transparente Böden, organisch-fließend geformte Wände und computergrafische Netzornamente in pink- und blaufarbenen Räumen umfangen den Besucher mit einer Fülle visueller Eindrücke. Der 46jährige in New York lebende Designer Karim Rashid verbindet in Köln helle Farben und Lounge-Komfort zu einem zukunftsweisenden Ambiente, das ungewöhnliche Perspektiven und Sichtweisen eröffnet. Die Installation spiegelt das Engagement von Deutsche Bank Art, den Zugang zu zeitgenössischen Ideen zu ermöglichen.



Entwurf von Karim Rashid für die VIP-Lounge der
Deutschen Bank auf der Art Cologne 2006
©Karim Rashid

Die Präsentation von zukunftsweisendem Design hat in der Lounge auf der ART COLOGNE bereits Tradition. Im letzten Jahr präsentierte die Deutsche Bank Art in Kooperation mit dem renommierten AD-Magazin unter dem Motto "Wohnen mit Kunst" ein ausgefallenes Environment. Das eigens von AD gestaltete Ambiente bildete ein ungewöhnliches Experimentierfeld, in dem sich eine Schau internationaler Gegenwartskunst aus der Sammlung Deutsche Bank mit Beispielen exklusiver Wohnkultur verband. Trafen im letzten Jahr Werke von Künstlern wie Richard Prince, Rosemarie Trockel oder Richard Artschwager auf ausgewählte Stücke unterschiedlicher Designer, wird die Lounge diesmal in eine Vision Karim Rashids transformiert.


Entwurf von Karim Rashid für die VIP-Lounge der
Deutschen Bank auf der Art Cologne 2006
©Karim Rashid


Dem in Kairo geborenen Designer gelang der internationale Durchbruch ausgerechnet mit einem Abfallkübel. Für die kanadische Firma Umbra gestaltete er aus Plastik einen runden Mülleimer mit hochgezogenem Griff, vermenschlichte ihn mit dem Namen Garbo – und landete einen Hit. Seit 1995 sind fast zehn Millionen Stück des bunten Kessels verkauft worden, für jeweils 12 Dollar. Das machte Umbra zur weltweit bekannten Marke und Rashid zum Star und Propheten einer neuen Design-Philosophie: dem Blobismus, dem Design der runden und organischen Formen und knalligen und grellen Farben. Seitdem entwirft er von Taschen, Mausmatten, Kreditkarten oder Kugelschreibern, über Stoffe und "Cyber-Kleider" bis hin zu ganzen Sitzlandschaften wirklich alles. Für Alessi entwickelte er die Uhr Kaj, für Miyake den Flakon zu Eau d’Issey, für Toshiba gestaltete er eine Stereoanlage. Konzerne wie Coca Cola, Estée Lauder oder Sony gehören zu seinen Kunden. Und für die Deutsche Bank hat er auf der ART COLOGNE jetzt ein futurisches Raumensemble geschaffen.



Marc Quinn, aus der Serie Winter Garden, 2004,
Sammlung Deutsche Bank



Seine neonbunte Lounge dient auch als kommunikatives Forum für zahlreiche Kunden- und Diskussionsveranstaltungen der Bank. So wird das Private Wealth Management mit der Diskussionsreihe "Kunstmarktgespräch" eine Brücke schlagen zwischen Kunst aus künstlerischer und materieller Sicht. Die Bank verfügt im Private Wealth Management auch über ein eigenes Team für die Kunstberatung ihrer vermögenden Privatkunden. Dieses Team unterstützt die Kunden z.B. bei der Übertragung großer Vermögen mit Kunstbesitz oder hilft bei Stiftungsgründungen mit kulturellem Hintergrund – bis hin zur Gründung eines neuen Museums.




Marc Quinn, aus der Serie Winter Garden, 2004,
Sammlung Deutsche Bank



Passend zu Rashids Lounge-Konzept präsentiert die Deutsche Bank in Köln aus ihrer Sammlung die Serie der Wintergarden -Prints von Marc Quinn. Die bewusst künstlich wirkenden Pflanzen-Aufnahmen des englischen Künstlers stellen ein Bild gewordenes Pendant zu der zukunftsweisenden Innengestaltung dar. Die Perfektion der Natur ist eines von Quinns zentralen Themen, was auch seine jüngsten Arbeiten zeigen, etwa die in Silikon gegossenen Blumen-Skulpturen.

[1] [2] [3]