In dieser Ausgabe:
>> Sponsored: Stankowski, Blum, "Full House", Zakharov / Nachruf: Nam June Paik
>> Fine Art Fair Frankfurt & TEFAF in Maastricht / Fotokunst in Lateinamerika

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Sam Keller und Dr. Ariane Grigoteit
auf dem Empfang der Deutschen Bank, Foto Alex Kraus

Als Hauptförderer war die Deutsche Bank auf der neuen Messeprominent vertreten. Ihr futuristischer Lese-Salon in der Talk-Talk-Lounge entwickelte sich schnell zum Publikumstreffpunkt. An ovalen Plexiglastischen, die von ornamentalen, pinken Kirschblüten bedeckt waren, konnte man sich über das Kunstprogramm der Bank und ihre aktuellen Ausstellungen informieren. Druckfrisch fand sich hier auch der Katalog zu Tokyo Blossoms: Die Schau im renommierten Hara Museum setzt als zweite Station die Jubiläumsausstellung 25 fort und zeigt ab Ende März in der japanischen Hauptstadt Highlights aus der Sammlung Deutsche Bank. Wie auch bei 25 im Deutsche Guggenheim sorgt Zaha Hadid in Tokio für ein spektakuläres Ausstellungsdesign – diesmal mit ihren "Blossoms", riesigen Skulpturen in Blütenform. Die Umrisse von Hadids Blüten fanden sich auch im Ornament auf den Lesetischen wieder. Getalkt wurde in der Lounge natürlich auch: Mit Ladies Night war die Gesprächsrunde überschrieben, obwohl sie am frühen Freitagnachmittag stattfand. Dr. Ariane Grigoteit, die Direktorin der Deutsche Bank Art, diskutierte mit Kolleginnen aus anderen Bankhäusern über die Aufgaben und Ziele von Corporate Collections und ihr Engagement für die Kunst.



Ariane Grigoteit, Direktorin Deutsche Bank Art, und Michael Neff,
Leiter der fine art fair Frankfurt, begrüßen die Gäste, Foto Alex Kraus

Nach dem erfolgreichen, aber langen Eröffnungstag der Messe lud die Deutsche Bank zum Empfang in die Zwillingstürme an der Taunusanlage. Auf der Vorstandsetage im 35. Stock begrüßte Ariane Grigoteit die Gäste mit einer sehr persönlichen Rede, in der sie an die Verbundenheit des neuen Messeleiters Michael Neff mit der Frankfurter Kunstszene und dem kulturellen Leben der Stadt erinnerte. Neffs sehr entspannte Replik ließ spüren, dass die Premiere der fine art fair frankfurt tatsächlich für alle Beteiligten gelungen war. Und in diesem Sinne entwickelte sich der Empfang schnell zu einer gelungenen Party, zu der das Duo Crazy for Jane den musikalischen Background lieferte.



Max Hollein, Direktor der Schirn Kunsthalle,
im Gespräch mit Galeristin Bärbel Grässlin, Foto Alex Kraus

Bei hessischen Spezialitäten, Champagner und Cocktails genossen Künstler wie Katharina Sieverding oder Bernhard Martin, der Leiter der Schirn Max Hollein, der Direktor der Art Basel und Art Basel Miami Sam Keller, die Galeristin Bärbel Grässlin und Bruno Brunnet von Contemporary Fine Arts, Designer Tassilo von Grolman, Monopol-Herausgeber Florian Illies, Daniel Birnbaum, Leiter der Städelschule oder Michael Conrad den Blick auf die nächtliche Frankfurter Skyline.


Friedhelm Hütte, Direktor Deutsche Bank Art, und Katharina Sieverding,
Foto Alex Kraus

Und vielleicht trifft man sich nächstes Jahr wieder, auf der Quality Street. So nämlich lautet das Motto der nächsten Ausgabe der fine art fair, das andeutet, wie das Thema high & low fortgeführt wird. Denn das preiswerte Konfekt, dessen Name hier Pate stand, ist mit seinem altmodischen Packungsdesign und dem glitzernd bunten Stanniolpapier der Inbegriff von Poppigkeit. Die pseudo-britische "Exklusivität", die diese Toffees suggerieren, kann nur dann wirklich genossen werden, wenn man weiß, dass "Qualität" eine relative Angelegenheit ist. Und nie weiß man so genau, welcher Geschmack sich hinter welcher Umhüllung verbirgt. Es wird also auch im nächsten Jahr spannend bleiben.


Bruno Brunett und Nicole Hackert
von Contemporary Fine Arts, Berlin, Foto Alex Kraus

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