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Landschaftsmalerei in der Sammlung Deutsche Bank

Von naturalistischen Idyllen bis zu den Allegorien einer vernetzten Welt: Die Landschaftsmalerei in der Sammlung Deutsche Bank spiegelt die Kultur des 20. Jahrhunderts wieder und gibt zugleich einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Unternehmenssammlung. Oliver Koerner von Gustorf über die Wiederentdeckung eines klassischen Sujets.


Die zweite Natur: Landschaft und Fotografie

Statt Sonnenuntergängen und Bildern von der Kirschblüte in Japan stellt die zeitgenössische Landschaftsfotografie dar, wie sich die Natur immer mehr der Zivilisation angleicht. Vor allem Fotografen der Becher-Schule wie Thomas Struth, Axel Hütte oder Andreas Gursky haben mit ihren Motiven die Klischees von Kalenderblättern hinter sich gelassen und Landschaft als Niemandsland entdeckt.


Ernesto Neto: Reisen in innere Landschaften

Makrokosmos und Mikrokosmos: Die raumfüllenden Skulpturen des Brasilianers Ernesto Neto erinnern an psychedelische Landschaften, die von organischen Gebilden, gigantischen Wucherungen und transparenten Strukturen beherrscht werden. Maria Morais über Netos sinnliche Kunst, die der Betrachter riechen, in sie hineinschlüpfen, sie umhertragen, oder auf ihr sitzen kann.


Land Art: Ausbruch aus dem Kunstraum

In den sechziger Jahren verliessen amerikanische Künstler ihre Galerien in New York und schufen monumentale, manchmal auch sehr archaische Kunstwerke in den Wüsten Nevadas oder an den vereisten Flüssen des Nordens. Land Art war der Versuch, sich mitten in der Natur mit minimalistischen Formen gegen zivilisatorische Ängste und Umweltzerstörung zur Wehr zu setzen.


Outdoors: Landschaft in der Kunst

Vom Picknick im Park über die Schlachtfelder der Weltkriege bis zu den ökologischen Katastrophen hat sich unser Verhältnis zur Natur eingetrübt. Auch in der aktuellen Kunst ist die Darstellung von Landschaft nicht ohne Distanz denkbar. Deshalb ist der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe von dbartmag diesem Thema gewidmet: Gibt es noch Bilder, in denen sich die Sehnsucht nach einem Leben im Freien offenbart? +++ Unter dem Titel �Landschaften eines Jahrhunderts� waren von 1999 bis 2002 Arbeiten aus der Sammlung Deutsche Bank in nationalen und internationalen Museen zu Gast. Oliver Koerner von Gustorf über den Weg vom Expressionismus und seiner Suche nach Ursprünglichkeit bis hin zu postmodernen Strategien im Umgang mit Landschaftsmaler ei. +++ In den sechziger Jahren verliessen New Yorker Künstler ihre Galerien und schufen monumentale Werke in den Wüsten Nevadas oder an den vereisten Flüssen des Nordens. Harald Fricke schildert die Anfänge der Land Art, als mit minimalistischen Formen ein Zeichen gegen Umweltzerstörung gesetzt wurde. +++ Ernesto Neto schafft wuchernde, psychedelische Landschaften aus organischen Gebilden, in die der Besucher physisch mit einbezogen wird. Maria Moraís portraitiert den brasilianischen Künstler und seine amorphe Gestaltungswelt. +++ In der Fotografie galten Landschaften lange Zeit als kitschverdächtig. Doch mit Becher-Schülern wie Thomas Struth, Axel Hütte oder Andreas Gursky hat sich der Blick verändert: Ihre Arbeiten zeigen, wie sehr heutige Zivilisation das Bild von Natur bestimmt.