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>> Artschwager im Bilderstreit / DB Real Estate sponsort "Visionen und Utopien"
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Artschwager im "Bilderstreit"


Wenn Marcel Reich-Ranicki oder Elke Heidenreich einen neuen Roman vorstellen, kann der Zuhörer sicher sein, dass das Buch in der nächsten Woche auf die Bestsellerlisten rückt. Derart segensreiche Folgen für die Künstler hat die Sendung "Bilderstreit" auf 3sat wohl nicht. Aber schön ist es doch, dass auch das Fernsehen sich für die Kunst interessiert. "Bilderstreit" will in kurzen Filmen und Debatten zeitgenössische Künstler und ihr Werk vorstellen. "'Streit' gehört zum Konzept", heißt es bei 3sat. Die Sendung ist nicht nur für Kunstexperten gedacht, sondern soll ein breites Publikum ansprechen.

Am 19. Juni diskutieren der Kurator Jean-Christophe Ammann, die Journalistin Ursula Bode, die Leiterin der Pinakothek der Moderne Carla Schulz-Hoffmann und der Kunstprofessor Bazon Brock (mehr hier) über Richard Artschwager, dessen Ausstellung Auf und Nieder/Kreuz und Quer gerade im Deutschen Guggenheim Berlin zu sehen ist.

Außerdem werden vorgestellt: die vor einem Jahr verstorbene Niki de Saint Phalle, die vor allem mit ihren "Nanas" und Schießbildern berühmt wurde ( Ausstellung). K.R.H. Sonderborg, einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Informel ( Ausstellung). Er ist übrigens auch mit mehreren Arbeiten in der Sammlung Deutsche Bank vertreten. Und schließlich Andrea Zittel deren Werk als "bunte Mischung zwischen Gebrauchsobjekt und Kunstobjekt" beschrieben wird ( Ausstellung).

Die Sendung läuft am 19. Juni um 22.00 Uhr auf 3sat, wiederholt wird sie am 25. Juni, 14.15 Uhr, ebenfalls auf 3sat.


Hierzu auch ein Hinweis in eigener Sache: Ebenfalls am 19. Juni um 19.00 Uhr hält Silke Sommer anlässlich der Ausstellung in der Deutschen Guggenheim Berlin den Vortrag "What does it feel to look? Anmerkungen zum Werk von Richard Artschwager".

DB Real Estate: Engagement für Architektur




Unter dem Titel Visionen und Utopien – Architekturzeichnungen aus dem Museum of Modern Art in New York zeigt die Frankfurter Schirn Kunsthalle noch bis zum 3. August 2003 eine Ausstellung mit rund zweihundert Exponaten von 72 namhaften Architekten.

Die gezeigten Arbeiten aus dem renommierten New Yorker Museum, darunter von Frank Lloyd Wright, Mies van der Rohe, Oscar Niemeyer, Le Corbusier, Aldo Rossi, Rem Koolhaas, Frank Gehry und Zaha Hadid, gehören zu den bedeutendsten Kunst- und Zeitdokumenten der Architektur des 20. Jahrhunderts und sind nun erstmals vereint in einer Sammlung in Europa zu sehen.

Ermöglicht wurde die Schau durch die finanzielle Unterstützung von DB Real Estate, dessen CEO, Michael Kremer, die große Identifikation mit den Ausstellungsinhalten für das besondere Engagement der DB Real Estate heranzog: "Innovative Architektur ist für unser Unternehmen nicht nur eine faszinierende Geldanlage, sondern ein wegweisender Beitrag zur Gestaltung unserer urbanen Umwelt. (...) Unsere Welt sind die Immobilien. Hieraus resultiert auch eine gesellschaftliche Verantwortung, die wir gerne als Hauptsponsor der Ausstellung wahrnehmen."