In dieser Ausgabe:
>> Dr. Tessen von Heydebreck
>> Nachruf: Michel Majerus

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Dr. Tessen von Heydebreck bei der Historischen Gesellschaft der Deutsche Bank AG

Am 13. November fand eine Veranstaltung der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank AG zu Corporate Culture in Frankfurt statt. In seiner Rede unterstrich Dr. Tessen von Heydebreck, Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG, die Bedeutung der Kunst für das Unternehmen vor dem Hintergrund der im Haus nötigen Einsparungen. "Mit geringen Mitteln verwirklichen wir erstklassige Projekte und möchten auch in Zukunft mit unserem Kunstprogramm Zeichen setzen – selbst in schwierigen Zeiten. Denn Kunst erreicht eine große Zahl von Betrachtern, Menschen verschiedenster Interessen und Kulturen. Sie bietet einen über die ökonomische Bewertung hinausgehenden alternativen Wertemaßstab universeller Kultur.

Sie lässt die reiche Vielfalt von Tradition, Gegenwart und zukünftigen Visionen sichtbar werden und zeigt sich gleichzeitig in der Lage, Menschen unterschiedlichster Herkunft eine Heimat zu bieten. Denn Kunst und Kultur haben viel mit Identität zu tun. Und deshalb steht die Förderung ihrer Akzeptanz im Mittelpunkt unseres Engagements." Den Erfolg dieses Kunstkonzepts dokumentieren, so Dr. Heydebreck, Kundenreaktionen, Besucherzahlen, Presse, Mitarbeiterstimmen und die große Bereitschaft der Museen und Künstler zur Zusammenarbeit. "Dieser Erfolg ist für uns Ansporn, auch in Zukunft über Bilanzzahlen hinauszudenken, um den Menschen – zumindest für den Bereich der Kultur – einige jener einzigartigen Begegnungen und Momente zu bieten, die dem Streben nach materiellem Gewinn erst Ziel und Sinn geben."