Karl Duschek (1947 – 2011)
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Karl Duschek, relief of the sign for the 7. Kleinplastik-
Triennale, Stuttgart 1998, relief 2009
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Karl Duschek, Color variations of the Deutsche Bank Logo, 1973 (logo design by Anton Stankowski, 1973)
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Karl Duschek, Horizontal, vertikal und diagonal, installation view, Mies van der Rohe Haus, Berlin, 2009
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Karl Duschek, Horizontal, vertikal, diagonal,1987/2009
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Karl Duschek, Vertikal, diagonal und diagonal, installation, detail, 2009
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Karl Duschek, card game, collage, 1970ies
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Er gilt als einer der einflussreichsten deutschen Grafikdesigner der Gegenwart. Zugleich ist er ein bedeutender Protagonist der Konkreten Kunst. Für Karl Duschek waren die Grenzen zwischen Kunst und Gestaltung stets fließend. Jetzt ist Duschek in seiner Heimatstadt Stuttgart im Alter von 64 Jahren gestorben.
Auch für das visuelle Erscheinungsbild der Deutschen Bank war seine klare, einprägsame Ästhetik von großer Bedeutung: 1972 begann seine kongeniale Zusammenarbeit mit Anton Stankowski. In ihrem Grafischen Atelier in Stuttgart entwickelten sie in den siebziger Jahren das markante Logo der Deutschen Bank. Das Atelier Stankowski+Duschek gestaltete viele bedeutende Markenauftritte wie etwa das 1993 eingeführte Corporate Design der Deutschen Börse.
Karl Duschek wurde 1947 in Braunschweig geboren. An seine Ausbildung zum Lithografen schloss sich ein Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig an. In diesen Jahren beschäftigte er sich intensiv mit Johannes Ittens am Bauhaus entwickelter Farbenlehre. Bereits zu Duscheks Studienzeiten entstanden erste serielle Arbeiten. Als Vertreter der Konkreten Kunst beruhen seine Arbeiten auf mathematisch-geometrischen Grundlagen. Er arbeitet vor allem mit Reihungen von einfarbigen Formen, die er auch in die dritte Dimension erweiterte, zu kleinen Quadern, Würfeln und Dreiecken. Konsequent setzte er im Laufe seiner Karriere auf eine konstruktivistische Ästhetik und blieb dem Grundthema seines Werks treu – der Darstellung komplexer Ordnungen in einer reduzierten Formensprache.
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