Yael Bartana, Mur i wie¿a (Wall and Tower), 2009; Collection of the Museum of Modern Art in Warsaw
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Paulina O³owska (in collaboration with Mateusz Romaszkan), MUZEUM (Museum), 2008; Photo: Bartosz Stawiarski; Courtesy of the artist and Museum of Modern Art in Warsaw
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Wojciech B¹kowski, Film mówiony 4 (Spoken Film 4), 2010; Courtesy of the artist and Leto Gallery
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KwieKulik, Dzia³ania z Dobromierzem (Activities with Dobromierz), 2009; Collection of Museum of Modern Art Warsaw
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Anna Molska, P³aczki (The Mourners), 2010; Courtesy of the artist and Foksal Gallery Foundation
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Sharon Hayes, In the Near Future, 2008; Courtesy of the artist and Tania Leighton Gallery
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Die Kunstszene in Polen gilt aktuell als eine der weltweit vitalsten, junge Künstler wie Wilhelm Sasnal, Rafal Bujnowski oder Monika Sosnowska werden international gefeiert. Nur die Resonanz im eigenen Land fällt vergleichsweise schwach aus. Das soll sich allerdings mit dem geplanten Neubau für das Museum für Moderne Kunst mitten im Zentrum Warschaus ändern. Von der Politik als Aushängeschild für ein modernes Polen gefördert, ist das Projekt bei Teilen der Bevölkerung höchst umstritten. In dieser Situation reflektiert die Ausstellung Early Years in den Berliner Kunstwerken die Entstehung des Kunstmuseums im politischen und gesellschaftlichen Diskurs.
Während Paulina Olowska, die auch in der Sammlung Deutsche Bank vertreten ist, eine Leuchtreklame entworfen hat, die an den provisorischen ersten Standort des Museums in einem der Warschau-typischen Wohnblocks aus den 1960er Jahren erinnert, zeigt Anna Molska in ihrer Videoarbeit Die Klageweiber (2010) Frauen eines ländlichen Gesangsvereins, die in den Ausstellungsräumen des Zentrums für polnische Skulptur Trauerlieder intonieren. Molska, die 2009 im Wettbewerb um den Views-Preis für junge polnische Kunst der Deutschen Bank mit einem Arbeitsstipendium in der Villa Romana in Florenz ausgezeichnet wurde, lässt zwei Welten aufeinander prallen, die kaum miteinander vereinbar zu sein scheinen – lokale Folklore und institutionalisierte Kunstwelt. Auch der aktuelle Gewinner des Views-Preises 2009 ist in den Kunstwerken vertreten: Wojciech Bakowski präsentiert eine neue Episode seines Gesprochenen Films, in dem er Referenzen an den traditionellen polnischen Animationsfilm mit der Ästhetik zeitgenössischer Street Art kombiniert.
Early Years
Kunstwerke, Berlin
28. Februar – 2. Mai 2010
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