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Mit dieser Präsentation eröffnet das Städel Museum einen ersten Blick auf die 600 Werke aus der Sammlung Deutsche Bank, die zur Eröffnung des Erweiterungsbaus Ende 2010/ Anfang 2011 dauerhaft an das Museum übergeben werden. Arbeiten von "durchweg hohem ästhetischen Wert und kunstgeschichtlicher Bedeutung" – so beschreibt Michael Hierholzer in der FAZ die Werke aus der Sammlung Deutsche Bank, die dem Städel Museum als Dauerleihgabe übertragen werden. Die Sammlung des Museums erfahre dadurch eine "Bereicherung von einem in seiner Geschichte einzigartigen Ausmaß. Dass sich die Bank trotz eines um sich greifenden ‚Shareholder value’-Denken bereit fand, diesen Schritt zu unternehmen, ehrt sie." Ebenfalls in der FAZ fragt Julia Voss "wie weit unsere öffentlichen Kultureinrichtungen gehen dürfen, wenn sie Sponsoring brauchen". Obwohl wegen schlechter Erfahrungen mit privaten Sammlern bei dem Wort "Dauerleihgabe" "in Frankfurt erst einmal zusammenzucken wird" kommt sie auf Grund des Vertrags zwischen Deutscher Bank und Städel Museum zu dem Schluss: "Alles in allem wurde also eine für beide Seiten gute Lösung gefunden, die das größte Gut unserer öffentlichen Kultureinrichtungen wahrt: die Autonomie."
Die Berliner Zeitung zitiert in ihrem Artikel Josef Ackermann, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, zu den Beweggründen für die Kooperation mit dem Städel. "Was die Deutsche Bank hier heute tut, ist weder Opfer noch Alibi, weder Ablasshandel noch Reparaturauftrag. (…)Wir betreiben keine Wohltätigkeit mit dem Geld unserer Aktionäre, sondern tätigen eine finanzielle Investition in unsere eigene Zukunft und zugleich in die der Gesellschaft, in der wir operieren." Die Börsen-Zeitung spricht von "sozialem Kapital", das durch die "gesellschaftlichen Aktivitäten der Deutschen Bank" entsteht und nennt die Dauerleihgaben einen "als besonders wertvoll erachteten Schatz". Auch die Frankfurter Neue Presse spricht von "Arbeiten von beachtlicher Qualität". Die Financial Times Deutschland titelte für ihren Bericht Peggy Lees Sechziger-Jahre-Hit Hey Big Spender um. Unter der Überschrift "Hey Big Lender" bemerkt sie, dass die Leihgabe "das Städel in eine Museumsliga katapultiert, die sich international sehen lassen kann." Die Frankfurter Rundschau widmet dem Ereignis einen Leitartikel, in dem Matthias Arning von einer "neuen Dimension" für das Städel spricht, das damit "auf dem Sprung in die Moderne ein gewaltiges Stück vorangekommen" sei. Und in einem zweiten Artikel über den "historischen Tag" für das Museum spricht auch Arning von einem "Schatz, dessen Dimension sich mit der Ausstellung ‚Erste Wahl’ zumindest erahnen lässt" und zitiert die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth, die erklärte, das die Deutsche Bank mit der "Öffnung des Schatzes" auch zur "Stärkung des Standorts Frankfurt" beitrage.
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