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Die Presse zur Artschwager-Ausstellung in der Stiftung
Wörlen
Richard Artschwager hebt
Bilder und Objekte "aus den Angeln": In seinem Oeuvre sind Zeichnung,
Skulptur und Bild eigenständige Gattungen und dennoch inhaltlich und
formal verbunden. Dass sich sein Werk auf keine eindeutigen Kategorien
festlegen lässt, hat ihm häufig den Ruf des "Geheimnisvollen" und
"Rätselhaften" eingetragen.
Seine Ausstellung
"Auf und Nieder/Kreuz und Quer", die vom 10.5 bis 6.7.2003 im
Deutsche Guggenheim in Berlin zu sehen war, ist jetzt in das
Museum moderner Kunst - Stiftung Wörlen in Passau gewandert. Hier
können die über 40 Zeichnungen, Skulpturen, Bilder und Multiples, die
zwischen 1965 und 2003 entstanden sind, noch bis zum 1. Februar 2004
besichtigt werden.
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Überraschungen prophezeit Helmut Wagner in der
Landshuter Zeitung: Glaubt man etwa auf seinen
Schwarzweiß-Zeichnungen zunächst nichts weiter als nüchterne Innenräume,
funktional gestaltete Sitzgelegenheiten beziehungsweise banale Gedecke
zu sehen, fällt plötzlich auf, dass jene aus der Katzenperspektive
wiedergegeben sind oder diese von einem Blatt zum anderen in den Bereich
des Surrealen führen."
"Artschwagers Bilder zeigen
banale Dinge wie Kartoffeln oder eine Gürtelschnalle - und verführen den
Betrachter zu einer konfabulatorischen Ergänzung mit eigenem Kontext,
dies aber so ambivalent, dass die Selbsttäuschung zumindest
unterschwellig geahnt wird. 'Was soll das?': genau diese Irritation oder
Entrüstung des Betrachters über den vermeintlichen Unfug macht das
gelungene Experiment aus", findet Info sieben.
Richard Artschwager: Auf und Nieder / Kreuz und Quer vom 22. November
2003 bis 1. Februar 2004 im
Museum moderner Kunst - Stiftung Wörlen in Passau.
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