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Kasimir Malewitsch: Eine Einführung |
Sehr sorgfältig hat Kasimir Malewitsch den ersten öffentlichen Auftritt seiner neuen Malerei 1915 vorbereitet. Das Schwarze Quadrat kam zusammen mit einer neuen Theorie von der Kunst und ihrer Funktion als erneuernde Kraft, die Malewitsch "Suprematismus" nannte. Von Katrin Bettina Müller
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Der Kurator im Interview |
"Man muss sich nicht für die gegenstandslose Form interessieren, um von diesen Bildern gefesselt zu sein", meint der Kurator Matthew Drutt. Im Interview erzählt er über die jahrelangen Vorbereitungen zur Ausstellung, die Kontakte zu russischen Sammlern und Museen und seine lebenslange Begeisterung für Malewitschs Werk.
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Links und Literatur zu Malewitsch
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Wer Links und Literaturhinweise zu Kasimir Malewitsch sucht, wird bald stöhnen: Ach, Europa! Fünf verschiedene Schreibweisen haben wir im Netz gefunden: Malewitsch, Malevich, Malevitch, Malewitch, Malevic - von Kasimir wollen wir mal ganz schweigen. Aber Anja Seeliger hat doch einiges entdeckt...
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Malewitsch in Berlin |
"Ich glaube, noch kein Künstler ist so gastfreundlich aufgenommen worden… Zwei Sommermonate, heiß, alles blüht", schrieb Kasimir Malewitsch über seinen Aufenthalt in Berlin während der Großen Berliner Kunstausstellung 1927. Roland Enke über die Bindungen des russischen Künstlers zur deutschen Hauptstadt.
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 Kasimir Malewitsch gilt
als richtungsweisender Mitbegründer der abstrakten Kunst. Zwischen 1915
und 1932 entwickelte er eine Form ungegenständlicher Malerei, die er als
Suprematismus bezeichnete. Als "Feier großartiger Malerei" bezeichnet der
Kurator Matthew Drutt die aktuelle Ausstellung
im Deutsche Guggenheim Berlin, die ausschließlich dem Suprematismus Malewitschs gewidmet ist. Sie präsentiert Malerei,
Zeichnungen und Objekte aus internationalen, öffentlichen und privaten
Sammlungen. Dabei werden auch noch nie zuvor im Westen gezeigte Arbeiten
ausgestellt, darunter einige erst kürzlich wiederentdeckte Meisterwerke
Malewitschs. Im Interview erklärt Matthew Drutt, welche
Bedeutung Malewitsch nicht nur als einer der wichtigsten Wegbereiter der
Moderne, sondern auch für die zeitgenössische Kunst hat. Der Suprematismus
steht für einen absoluten Kunstanspruch: In ihrer Einführung erläutert Katrin Bettina Müller die biografischen
und historischen Hintergründe, die Malewitschs Werk zugrunde liegen. Berlin sollte für Malewitsch ein schicksalhafter
Ort werden. Der Kunsthistoriker Roland Enke schildert die Beziehungen des Künstlers zur deutschen Hauptstadt und der Großen Berliner Kunstausstellung von 1927 an. Wenige Tage vor der Eröffnung im Deutsche Guggenheim liefen die Vorbereitungen
in Berlin auf Hochtouren. In unserer Rubrik "Art at Work"
berichten wir über die Arbeit der Restauratorinnen, die die Malewitsch-Schau betreuten.
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